Vom 4. - 5. Juni 2017 sind wir mit unserem Infostand auf dem EWU C Turnier auf der Schnyder-Ranch zu finden. Wenn ihr uns also kennen lernen wollt und mehr über unser Vorhaben erfahren möchtet, dann kommt vorbei! Auch Ursula Zamorano von der Urmel-Kinder-Krebshilfe ist mit von der Partie und leistet uns Unterstützung. Sie kann euch alles über ihre Organistion berichten.
Beginn ist am Sonntag den 4. Juni 2017 ab 10 Uhr und Ende ist am 5. Juni 2017 um 18.00 Uhr.
Wir haben uns auch eine kleine Überraschung für euch ausgedacht. Für groß uns klein ist was dabei!
Für alle Reiter unter euch, gibt es ein spannendes Western- Reitturnier zu bestaunen, mit vielen tollen Pferden!
Die Adresse lautet:
Schnyder- Ranch
Obermeckenhof 1
88213 Ravensburg
Wir freuen uns auf euch!!
Vanessa & Anka mit Ponys
Freitag, 2. Juni 2017
Dienstag, 30. Mai 2017
Unser Proberitt
Am Donnerstag starteten wir zu unserem 3-tägigem Proberitt ins Allgäu nach Gebrazhofen zur Familie Beckers. Dort durften wir für unsere Ponys eine Koppel abstecken, als Nachtquartier. Das Equipment für unsere Koppel lieh uns Evelyn Marschall, vielen lieben Dank dafür!
An Tag eins ging es 35 km von Achberg nach Gebrazhofen. Es ging vorbei am Rinder-Kindergarten, gab jede Menge wunderschöne Natur und richtig tolle Trab- und Galoppstrecken die wir auskosten konnten.
Abends waren unsere Ponys froh über ihren Paddock und das reichliche Gras.
Am zweiten Tag ging es ca. 30 km durch das traumhafte Allgäu! Wir waren total baff von der Schönheit des Allgäus, die ewig langen Trab- und Galoppstrecken und trafen super nette Leute die unseren Ponys Wasser zum trinken gaben! Abends am Nachtlager angekommen, war Slettir sehr unruhig und drehte eine Runde nach der anderen, während Brilli die Ruhe suchte und sich entspannte.
Der dritte Tag stellte unsere letzte Etappe dar. Der Heimritt. Slettir, noch immer sehr unruhig, wurde erst eine ganze Weile geführt. Schließlich beruhigte er sich einigermaßen. Doch bei unserer Pause unter der A96 war es soweit, Slettir war am Ende. Er begann nach dem Tränken zu zittern und stand apathisch da. Da wir noch 3 Stunden bis nach Hause zu reiten hatten, fällten wir die einzig richtige Entscheidung! Es geht mit dem Hänger heim!
Vielen Dank an alle Helfer, die in der Notsituation sofort da waren! Slettir ist wieder wohlauf.
Aus solchen Situationen lernen wir, kleinere Paddocks und richtig füttern ist für so einen Ritt unumgänglich!
Hier noch ein paar Impressionen von unserem Proberitt!
An Tag eins ging es 35 km von Achberg nach Gebrazhofen. Es ging vorbei am Rinder-Kindergarten, gab jede Menge wunderschöne Natur und richtig tolle Trab- und Galoppstrecken die wir auskosten konnten.
Abends waren unsere Ponys froh über ihren Paddock und das reichliche Gras.
Am zweiten Tag ging es ca. 30 km durch das traumhafte Allgäu! Wir waren total baff von der Schönheit des Allgäus, die ewig langen Trab- und Galoppstrecken und trafen super nette Leute die unseren Ponys Wasser zum trinken gaben! Abends am Nachtlager angekommen, war Slettir sehr unruhig und drehte eine Runde nach der anderen, während Brilli die Ruhe suchte und sich entspannte.
Der dritte Tag stellte unsere letzte Etappe dar. Der Heimritt. Slettir, noch immer sehr unruhig, wurde erst eine ganze Weile geführt. Schließlich beruhigte er sich einigermaßen. Doch bei unserer Pause unter der A96 war es soweit, Slettir war am Ende. Er begann nach dem Tränken zu zittern und stand apathisch da. Da wir noch 3 Stunden bis nach Hause zu reiten hatten, fällten wir die einzig richtige Entscheidung! Es geht mit dem Hänger heim!
Vielen Dank an alle Helfer, die in der Notsituation sofort da waren! Slettir ist wieder wohlauf.
Aus solchen Situationen lernen wir, kleinere Paddocks und richtig füttern ist für so einen Ritt unumgänglich!
Hier noch ein paar Impressionen von unserem Proberitt!
Sonntag, 21. Mai 2017
Vorbereitung der Pferde
Es war uns von vornherein klar: so ein Wanderritt muss gut vorbereitet sein. Sowohl von der Organisation her, wie auch vom Trainingszustand der Pferde. Aber was genau muss man denn beim Pony beachten? Was erwarte ich als Reiter von meinem Vierbeiner?
Pony braucht:
- Kondition wird erreicht durch Intervall Training an der Longe / reiten
- Muskeln wird erreicht durch Springen, Bewegung allgemein
- Trittsicherheit wird erreicht durch Stangenarbeit
- Beweglichkeit wird erreicht durch Gymnastizierung
- Nervenstärke wird erreicht durch Schrecktraining, Ausritte
Wir begannen schon in den Wintermonaten mit der Arbeit auf dem Platz oder in der Halle. Wir gymnastizierten unsere Pferde mit vielerlei Übungen wie zum Beispiel das Longieren, Schulterherein vom Boden und spielerisch über zirzensische Lektionen. Warum? Ganz einfach! Das Gymnastizieren des Pferdes bewirkt Folgendes:
- den gleichmäßigen Aufbau der Muskulatur
- das Vorbeugen von Blockaden
- ein Pferd das locker wird und bleibt, wodurch es Leistungsbereitschaft zeigen kann
Sobald es länger hell wurde und der Schnee geschmolzen war, bekamen die Pferde Hufeisen/Hufschuhe drauf und das Konditionstaining/Intervalltraining begann.
Wichtig ist:
- das Pferd regelmäßig 2-3 mal in der Woche durch längere Ausritte zu trainieren
- So viele Wochenenden wie möglich für Tagesritte zu nutzen
- Einen Proberitt von 2-3 Tagen einplanen
- Das Tempo von langen Schrittphasen im Frühjahr bis zu längeren Trab- und Galoppstrecken im Sommer zu steigern
Sonntag, 7. Mai 2017
Wie spendet man?
Die Urmel-Kinder- Krebshilfe e.V. und wir freuen uns über eure Spende!
Urmel Kinder Krebshilfe e.V.
Spenden könnt ihr, indem ihr euren Betrag auf das Spendenkonto der Urmel-Kinder-Krebshilfe e.V. überweist. Die Kontodaten lauten wie folgt:
Urmel Kinder Krebshilfe e.V.
IBAN: DE20 6905 0001 0024 1188 20
BIC: SOLDES1KNZ
Verwendungszweck: Urmel-Ritt
Es ist ganz wichtig, dass beim Verwendungszweck "Urmel-Ritt" dran steht! Nur so können wir euch dem Urmel-Ritt zuordnen und ihr seid automatisch für unser großes Gewinnspiel zugelassen. Dort habt ihr die Chance, sogar einen Zeppelinflug zu gewinnen.
Die Gewinner werden am 3. September 2017 beim Ponyreiten in der Pferdepension Locher bei Elitz 10 in Wangen im Allgäu von einem Urmel-Kind ermittelt und bekannt gegeben.
Die Gewinner werden am 3. September 2017 beim Ponyreiten in der Pferdepension Locher bei Elitz 10 in Wangen im Allgäu von einem Urmel-Kind ermittelt und bekannt gegeben.
Wir bedanken uns schon mal für eure Spende und wünschen euch viel Glück beim mitmachen!
Eure Vanessa & Anka mit Ponys
Mittwoch, 26. April 2017
Neuer Podcast
Wie auf Facebook schon angekündigt, gibt es heute unseren neuen Podcast von Media Sozial!
Marc bat uns um ein Update. Nach 8 Wochen Organisation, hat sich einiges bei uns getan!
Lauscher auf und reinhören :-)
http://www.sozifon.de/wenn-herzensprojekte-wachsen-duerfen/
Viel Spaß
Vanessa & Anka mit Ponys
Marc bat uns um ein Update. Nach 8 Wochen Organisation, hat sich einiges bei uns getan!
Lauscher auf und reinhören :-)
http://www.sozifon.de/wenn-herzensprojekte-wachsen-duerfen/
Viel Spaß
Vanessa & Anka mit Ponys
Donnerstag, 13. April 2017
Unsere Freundschaft
Unsere Freundschaft
Unsere Wege kreuzten sich erstmals
in der 5. Klasse in der Realschule in Friedrichshafen. Anfangs hatte jeder so
seine Clique, doch bald bemerkten wir, dass wir auf derselben Wellenlänge
waren. Schnell saßen wir in fast jedem Fach nebeneinander und trafen uns auch
nach der Schule. Schon damals war ein für uns wichtiges Thema das Reiten. Wir
ritten sogar eine Zeit lang gemeinsam auf dem Isi-Hof in Ailingen, wo wir tolle
Sommer verbrachten.
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| Bild von Profi-Fotografin Vanne, Anka im Schullandheim 9. Klasse |
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| Bild von Profi-Fotografin Anka, Vanne im Schullandheim 9. Klasse |
Wir schlossen gemeinsam die mittlere
Reife ab. Auf der Droste-Hülshoff-Schule in Friedrichshafen absolvierte Vanessa
das Abitur und Anka das Fachabitur.
Hier verlor sich dann langsam der
Kontakt. Jeder hatte neue Freundschaften geschlossen und natürlich einen
anderen Stundenplan aufgebrummt bekommen. Also kaum Zeit, um mal wieder alte
Zeiten aufleben zu lassen.
Nach dem Abitur trennten sich
unsere Wege vorerst. Vanessa ging für acht Monate nach Brasilien und danach zum
Studieren nach Stuttgart-Hohenheim und Anka begann die Ausbildung zur staatlich
anerkannten Logopädin in Friedrichshafen. Der Kontakt brach leider komplett ab.
Wie es sich aber als alter „Häfler“
gehört, gib es jedes Jahr einen Pflichttermin den es zu besuchen gilt: das
Seehasenfest!
Dort trafen wir uns nach etlichen
Jahren wieder. Zwischen Schupfnudeln, Rummel und Zuckerwatte stellten wir
schnell fest, dass sich in all den Jahren doch nicht sooo viel zwischen uns
geändert hatte. Außerdem meinte es der Zufall gut mit uns, denn wir wohnten
tatsächlich nur 10 Autominuten voneinander weg, und beide hatten mittlerweile
ein eigenes Pony. Mit dieser Steilvorlage des Lebens wäre es höchst kriminell
gewesen den Kontakt wieder einschlafen zu lassen – was uns im Leben aber auch
nicht eingefallen wäre.
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| quelle: Stadt Friedrichshafen |
Den ersten gemeinsamen Wanderritt,
von Eriskirch nach Bodnegg, traten wir 2015 an. Aufgrund einer Lahmheit leider
ohne Brilli, dafür mit Ebano, Ankas zweites Pferd.
Im Jahr 2016 ging der nächste
Wanderritt von Elitz bei Wangen im Allgäu bis nach Langenargen an den schönen
Bodensee und wieder zurück ins Allgäu. Hier bemerkten wir schnell, wie unsere
Ponys miteinander harmonieren! Immer einer der Ponys übernimmt die führende
Rolle. Sobald dieses dann müde ist übernimmt das andere diesen Part. Und wo man
meint: hier hört die Liebe aber auf, überraschen unsere Ponys auch hier und fressen
gemeinsam aus einem Eimer.
Sowohl die Pferde, wie auch die
Reiter, ergänzen sich in den verschiedenen Situationen. Fast schon wie zwei
sauber geschmierte Zahnräder die ineinander greifen.
Sonntag, 9. April 2017
Vorstellung der Reiter - Vanne
Mein Name ist Vanessa Düsel und ich wohne in Neukirch. Als
Agraringenieurin der Fachrichtung Tierwissenschaften (Vertiefung
Nutztierfütterung) arbeite ich im Mischfutter Vertrieb bei der Schellinger KG in Weingarten.
Zu den
Pferden kam ich über meine beiden Großväter. Der eine hatte, zu seiner Zeit,
stolze Trakehner im heimischen Stall stehen. Der andere war in seiner Jugend als
„Rossknecht“ in Bermatingen beschäftigt. Das Reiten lernte ich schon in jungen
Jahren, ebenso wie Anka, in der Gerbe in FN. Anka und ich waren von der 5. bis
zur 10. Klasse Schulkameradinnen und so kam ich über sie, auch auf den Isi-Hof.
Es folgten einige Pflege-Pferde, bis ich in meiner Sturm und Drang-Zeit meine
Reiterstiefel einmottete.
Nach dem Studium in Stuttgart zog es mich wieder in die Heimat. Und auch meinem geliebten Hobby wollte ich wieder nachgehen. Ich fand eine kleine Reitschule in Tettnang-Wielandsweiler, wo Brilli mein Schulpony wurde. Weil sie für den Unterricht mit wechselnden Reitern aber ungeeignet war, wurde sie verkauft und ich erwarb sie.
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| Bild. M. Irmscher |
Nach dem Studium in Stuttgart zog es mich wieder in die Heimat. Und auch meinem geliebten Hobby wollte ich wieder nachgehen. Ich fand eine kleine Reitschule in Tettnang-Wielandsweiler, wo Brilli mein Schulpony wurde. Weil sie für den Unterricht mit wechselnden Reitern aber ungeeignet war, wurde sie verkauft und ich erwarb sie.
Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team. Sie hat ihren Pony-Dickkopf, aber sie weiß ganz genau wann es drauf ankommt. Ich reite sie Western, wo sie ihre Aufgaben, ein mal gelernt, zuverlässig und dynamisch bewältigt. Geduld ist nicht ihre Stärke, aber meine auch nicht :D
Ich besitze einen ausgeprägten Pioniergeist. Bei der Findung
und Modellierung neuer Ideen und Konzepte gehe ich voll auf. Deswegen
fasziniert mich der Urmelritt. Was als Schnapsidee zwischen Anka und mit begann,
nimmt langsam Formen an die dynamischer nicht sein könnten. Jede Phase der
Planung bringt neue Menschen in unser Leben, die mich immer wieder mit ihrer
Hilfsbereitschaft überraschen. Ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis des
Ritts!
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